Bilder und Bericht von der Oktoberwanderung 2017

Königsberg, im Oktober 2017 (tp). Die Oktoberwanderung fand gleichsam als „Sonderwanderung im 2. Halbjahr“ statt. 9 Personen fuhren mit 3 Vierbeinern ca. 45 km hin nach Amöneburg. Amöneburg liegt auf einem weithin sichtbaren Basaltkegel oberhalb der Ohm und inmitten des gleichnamigen Amöneburger Beckens. Wir starteten vom Parkplatz „Gollgarten“ (Foto 1), um dann eine 10,6 km lange Rundstrecke auf dem Premiumwanderweg „Amanaburch-Tour“ abzulaufen. 1
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Unsere Wanderung begann mitten im Naturschutzgebiet Amöneburg und führte uns durch stark besonnte Magerrasensteilhänge, die mit möglichst geringem Aufwand erhalten werden sollen. Das schaffen die Ziegen aus dem Schweizer Walis mit „Biss“. Man kann auch beim Durchwandern der Ziegengehege Bekanntschaft mit Eseln machen (Foto 2).


Danach ging es hinab zu den Wölbwiesen und zum Bekassinenloch. Die Wölbwiesen sind als historische Landnutzungsform schon aus der vorrömischen Zeit dokumentiert. In der Ohmaue, die wir durchliefen, wurden sie vor wenigen Jahren als naturschutzrechliche Ausgleichsmaßnahme angelegt. Wenn das Wasser nach Überschwemmungen nur langsam versickert, entstehen nasse, kurzrasige Flächen für viele Vogelarten. Unter anderem auch die für Bekassine, den Vogel des Jahres 2013 (Foto 3).


 
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Entlang der Ohm erreichten wir die Brücker Mühle, ein lebendes Industriedenkmal. Die Mühle besitzt ein Wasserkraftwerk. Der Hof verfügt über Gastronomie und es gibt einen gut sortierten Bioladen (Foto 4).


 

Die Amanaburch-Tour ist ein Wanderweg rund um die Erhebung Amöneburg, der über Berg und Tal führt. Wir erreichten dann die am Nordhang gelegene Magdalenen-Kapelle, die im Volksmund „Lindaukapelle“ (Foto 5) genannt wird. Hier verweilten wir einen Moment. Die Kapelle befindet sich an der Stelle des im 13. Jahrhundert wüst gefallenen Dorfes Lindau.


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Nach der Querung der K 30 kamen wir bei der „Waschbach“ vorbei. Im 15. Jahrhundert wurde die Brunnenstelle zum Waschplatz erweitert. Nun ging es auf einem wunderschönen Grasweg vorbei am ehemaligen Basaltsteinbruch und der Felsformation „Kloppwerk“. Weiter bergan schlängelte sich ein Pfad den Berg hinauf und die ersten Reste der alten Stadtmauer wurden beim Mauerrundweg sichtbar. Hier genossen wir herrliche Ausblicke (Foto 6) bis hinüber zu unserem Hausberg, dem „Dünsberg“.


 

Der Weg führte uns weiter entlang der Stadtmauer. Durch einen kleinen Urwald gelangten wir zu einem Spielplatz mit einer herrlichen Aussicht Richtung Homberg/Ohm. Dort steht zur Erholung auch ein Waldsofa für uns bereit. Zum Schluss wanderten wir eine Runde um die „Wenigenburg“ (Foto 7), die kleine Schwester des Schlosses. Sie wurde als Vorburg auf dem „wenigem“ (= kleinerem) Berg errichtet. Hier genießt man eine phantastische Aussicht über das gesamte südliche Amöneburger Becken. Vorbei an Magerwiesen fanden wir dann zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz „Gollgarten“ zurück.

 

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. Oktober 2017 um 08:04 Uhr

 
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